Ein Abend voller Überraschungen

Nicht jeder mag meine direkte Art. Im Nachhinein sage ich mir oft, ich hätte es auch mal anders formulieren können, doch gegen meine Natur kann ich nur schwer ankämpfen und was raus muss, muss raus. Mein Herr kennt mich noch nicht sehr lange und zugegeben, es gab so gut wie keine Situationen, wo sein Kätzchen die Krallen ausgefahren hatte. Doch ab und an rutscht mir ein Kommentar über die Lippen, den er irgendwie als übergriffig oder frech bewertet. Ich sehe das nicht so eng, doch in solchen Situationen wird mir immer wieder bewusst, dass es doch eine andere Art der Beziehung ist, die ich da führe und die unterscheidet sich von jener, die ich mal hatte.    

Es war ein ganz normaler Abend mitten in der Woche, als mein Herr mich zu sich nach Hause brachte. Ich hatte Vorfreude auf ein paar gemütliche Stunden auf der Couch und ein gemeinsames Abendessen.  Ich wollte mir gerade eine Kuscheldecke schnappen, als mein Herr meinte, ich soll mich im Schlafzimmer ausziehen, die Augenbinde anlegen und dort warten, bis er mich abholt. Leicht verwirrt über die plötzliche Kursänderung, aber ohne weitere Fragen zu stellen, folgte ich seinen Anweisungen. Ich ahnte, es hätte was mit meinem verbalen Ausrutscher zu tun. Mein Herr öffnete die Tür zum Schlafzimmer, fasste mich an den Hals und meinte, es wären ein paar Erziehungsmaßnahmen erforderlich. Besonders begeistert war ich nicht, jetzt, wo mein Abendessen in weite Ferne zu rücken schien und der Rohrstock statt Kuscheldecke über meine Pobacken gleiten würde. Ich folgte meinem Herrn in den anderen Raum, wo ein Platz für mich vorgesehen war, ich bekam etwas zu trinken und stützte mich knieend auf die Ellenbogen, so tief, wie es ging. Ich wusste, der Schmerz kommt gleich und verhindern konnte ich es eh nicht.  Nach einer Viertelstunde glaubte ich, alles verstanden zu haben und mein Herr schien auch zufrieden zu sein. Ich fühlte angenehme Wärme im unteren Körperbereich und spürte gereizte Haut. Ich muss auch zugeben, ich fühlte mich erniedrigt, ein bisschen wie ein Kind und gleichzeitig so unglaublich zu meinem Herrn hingezogen, dass ich alles für ihn tun würde. Ich bekam wieder etwas zu trinken und durfte mich auf den kleinen, langen und mit dem weichen Tuch bedeckten Tisch setzen. Im Dunkeln der Augenbinde wartete ich nur noch bestätigt zu bekommen, dass mein Herr nun zufrieden war und auf seinen Kuss, danach würde ich mich wahrscheinlich wieder ankleiden dürfen.

Mein Herr beugte sich zu mir runter, ich spürte seinen Atem ganz nah… Und plötzlich klingelte es an der Tür. Gedanken schossen mir durch meinen Kopf, während ich die Stimme meines Herrn hörte:

„Mach die Schenkel auf und setz dich gerade hin.  Es kommt jetzt ein dir unbekannter Herr, den Du zu bedienen hast. Gib dir Mühe und mach mir keine Schande!“
Mit diesen Worten ging er weg, um die Tür aufzumachen.  Ich blieb eine Weile allein, mein Herz pochte. Damit hatte ich nicht gerechnet! Ich gab mir Mühe, aufrecht zu sitzen.

Die Neugier nahm allmählich überhand. Im nächsten Moment spürte ich einen fremden Atem in meiner Nähe. Kühle, mir unbekannte Hände berührten meine Brust und zogen an meinen Nippeln. Ich hörte, wie der fremde Atem tiefer wurde vor Lust und Erregung. Mein Herr gab mir kurze Anweisungen, denen ich gehorsam folgte. Ich wurde hart rangenommen, suchte oftmals Halt an Türrahmen oder Tisch. Die Härte des Vorgehens ließ meinen Saft an den Oberschenkeln runter fließen, ich war wie im Rausch. Die Hand des Fremden legte sich in kurzen Abständen um meinen Hals und schnürte mir die Luft ab. Er hörte nicht auf, mich kräftig zu stoßen und gab mir keine Möglichkeit einzuatmen. Dann ließ der Druck seiner Hand nach. Ich holte Luft, winselte leise und sehnte mich insgeheim nach der Wiederholung.  In diesen Momenten hat man nahezu einen kompletten Kontrollverlust, deswegen ist für mich die Atemkontrolle sehr reizvoll. Wenige Minuten später musste ich mich wieder auf den Tisch legen, meine Beine mussten geöffnet bleiben. Der Fremde stand an meiner Seite, eine Hand griff mir fest zwischen meine nassen Oberschenkel, die andere umfasste sein Glied. Ich spürte plötzlich warmes Sperma auf meinen Brüsten und meinem Bauch. Der Fremde beugte sich nochmal zu mir und strich sanft mit der Handoberfläche über meinem KörperSein Sperma bedeckte mich überall, wie Bodylotion. Danach verließ den Raum, ohne ein Wort zu sagen.

Ich wartete gespannt auf Reaktion meines Herrn. Er würde sicherlich der letzte sein wollen, der an diesem Abend ein Machtwort spricht!? Die Luft im Raum war voll mit Pheromonen und die Ansicht meines benutzten Körpers würde seinen Besitzanspruch vermutlich in die Höhe treiben. Wenige Sekunden später durfte ich meinen Herrn in mir spüren. Auch wenn er nichts sagt, erkenne ich ihn mittlerweile sofort zwischen allen Fremden, denen er erlaubt, mich zu benutzen. Auch mein Herr beendete den Abend, indem er auf meine Brüste spritzte und meinen Körper erneut mit seinem Samen bedeckte.

Mein Herr begleitete mich in die Dusche, wo ich nun meine Augen wieder öffnen durfte. Er verließ den Raum und schloss die Tür. Die warme Dusche tat unglaublich gut. Natürlich hatte ich hunderte Bilder und Gedanken in meinem Kopf. Ich staune immer wieder, wie viele Bilder der Kopf produziert, obwohl die Augen nichts sehen! Sauber, müde und wohlduftend ging ich zurück in das Wohnzimmer. Dort gab es keine Spuren mehr vom vorherigen Geschehen und die warme Kuscheldecke lag für mich bereit auf dem Sofa.

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