Eine Frau gehört nicht in die Küche, sondern ins Bett… Gefesselt und mit Nutella bestrichen.

Jahrelang kämpften die Frauen für die Gleichberechtigung, mehr Rechte und Freiheiten, um endlich auf Augenhöhe mit Männern auftreten zu dürfen.

Viele waren stolz ein Teil einer feministischen Bewegung zu sein, kein Blatt mehr vor dem Mund nehmen zu müssen und endlich mal zeigen zu können, wo der Hammer hängt. Heute genießen wir es das zu tun, wonach uns der Sinn steht, ohne erst eine Erlaubnis vom Partner einfordern zu müssen.

Auch wenn ich noch manchmal in meinem Bekanntenkreis beobachte, wie die Frau ein schlechtes Gewissen bekommt, weil sie gerade 5 Minuten zu spät vom Joggen kommt und die Familie auf das Frühstück wartet, sie hektisch ihre Laufkleidung in die Ecke schmeißen muss und sich verschwitzt und mit Schnappatmung in die Küche stürzt, damit die Familienmitglieder nicht zwischenzeitlich verhungern und lieber auf die erholende Dusche verzichtet, haben wir es heutzutage sehr weit gebracht.

Es regt sich keiner mehr auf über die Frauenquote in der Führungsetage der Unternehmen auf und auch im Privaten halten wir niemanden mehr fest, so wie auch wir nicht mehr festgehalten werden und wir sagen offen und ohne mit der Wimper zu zucken, der Partner darf gerne gehen, wenn es ihm nicht passt.

Ein Mann darf heute gerne „Mama“ sein, während die Frau nach der Geburt weiterhin die Akten im Büro abarbeitet und sich die Bestätigung holt, auch wenn die Milch in kurzen Abständen auf den Bürotisch tropft. Und wenn es mal zu viel wird, können wir kurz die Tür der Damentoilette schließen, das Höschen runter lassen um uns selbst bis zum erlösenden Moment zu fingern. Alles kein Problem. Es ist wirklich ein gutes Gefühl, das zu tun, was man will und dies ist sehr vorteilhaft in vielen Aspekten des Lebens!

Doch ganz ehrlich, es ist genau das, was meiner Ehe zum Verhängnis wurde.
Heute sehe ich meinen Herrn an und fühle tiefen Respekt dafür, dass er es sich offensichtlich nicht nehmen ließ ein Mann zu bleiben. Ich fühle mich sicher und geborgen durch sein Verhalten, seine Einstellung zum Leben, seine Fähigkeit offen und ohne Ängste durch das Leben zu gehen.

Ich genieße es, wenn er sich nimmt, was ihm zusteht. Dafür gibt es bei uns eine ungeschriebene Regel, immer zugänglich zu sein und keinen unnötigen Stoff am Körper zu tragen.
Wenn er möchte, lässt er mich im Flur knien, um mich zu besamen und zwei Minuten später zaubert er uns etwas Leckeres zum Abendessen 🙂.  Ich fühle mich begehrt, umsorgt und bewundere oft die Begeisterung meines Herrn für den Frauenkörper. Für ihn ist er wie eine einzigartige Landschaft, die es zu erkunden und zu studieren gilt. So fühlt es sich auch an, wenn mein Herr auf Reaktion seiner Handlungen wartet, mir Schmerz, Kälte oder Wärme gibt.

Mein Herr entscheidet, ob, wann, wo und wer in den Genuss meines Körpers kommen darf. Er berücksichtigt meine Meinung in anderen Aspekten des Lebens und trifft dann die Entscheidungen, doch das macht mich nicht „kleiner“ oder weniger wertvoll, als Frau und als Mensch.

Ich fühle mich nicht in meinen Rechten begrenzt, nur weil ich meinen Herrn sieze, mich wie eine Frau behandeln lasse und nicht wie einen Kumpel. Um mich frei zu fühlen, muss ich mich nicht vor ihm beweisen, sondern ihn wegen seines Wesens, als Mann und als Herrn anerkennen, ihn nicht seiner Männlichkeit berauben und letztendlich mir selbst und meiner weiblichen Kraft bewusst bleiben.

Ich denke, es gäbe mehr glückliche, lebensfrohe und ausgeglichene Frauen und zufriedenere, selbstsichere und entscheidungsfreudigere Männer, wenn jeder seinem Gegenüber Respekt und geschlechtsspezifische Eigenschaften entgegenbringen würde.

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